|
|
|
„Feindliche Einstellungen gegenüber Muslimen sind in Deutschland und Europa weit verbreitet. Zu den vordringlichen Aufgaben bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus gehört daher die Überwindung von antimuslimischem Rassismus. Rassismus verletzt Menschen in ihrer Würde und belastet den gesellschaftlichen Frieden. Rechtsextremisten mobilisieren mit antimuslimischen Kampagnen für ihre demokratiefeindlichen Ziele", heißt es in dem Aufruf.
Um feindlichen Einstellungen und Vorurteilen gegenüber Muslimen entgegenzuwirken wird von den beiden Räten empfohlen, den antimuslimischen Rassismus im Schulunterricht, an Volkshochschulen oder Universitäten zu thematisieren, Moscheeführungen und Informationsveranstaltungen über die Integrationsleistung von Moscheevereinen zu organisieren und in Zusammenarbeit mit Integrationsbeauftragten kommunale Islamforen aufzubauen, in denen der Dialog von Muslimen mit der Verwaltung und der nichtmuslimischen Zivilgesellschaft organisiert wird.
Der gemeinsame Aufruf enthält Anregungen und Materialien für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und kann beim Koordinationsrat der Muslime oder dem Interkulturellen Rat kostenlos angefordert oder auf den jeweiligen Homepages heruntergeladen werden.
|
|