Glückwünsche zum Ramadanfest 2009!
Der Fastenmonat Ramadan erreicht seinen Höhepunkt durch das Ramadanfest. Das Bündnis Islamischer Gemeinden wünscht allen Muslimen gesegnete Ramadanfesttage in der Mitte ihrer Verwandten, Freunde und Bekannten.

Der Fastenmonat steht für Barmherzigkeit, Vergebung und Errettung, welche jedem Muslim beschert werden, der aufrichtig den Geboten Gottes folgt.  Muslime spenden im Ramadan durch das entrichten der Zekat (Armensteuer) und helfen somit armen Menschen. Mögen alle Muslime noch viele Festtage in Frieden erleben ohne Diskriminierung und Ausgrenzung. Mögen sich tragische Fälle, wie der Fall Marwa nicht wiederholen und möge die Bereitschaft einander zuzuhören und voneinander zu lernen immer selbstverständlicher werden. Möge das Ramadanfest  Türen und Tore für ein friedvolleres Leben öffnen.

Der Bundespräsident wandte sich in einer Grußbotschaft zum Ramadanfest an die Muslime in Deutschland:

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Lailatu l-Qadr

Nacht der Bestimmung am 15. September

Der Fastenmonat Ramadan neigt sich seinem Ende zu und in wenigen Tagen findet bereits das Ramadanfest statt. Doch die heutige Nacht ist eine besondere denn es ist die Lailatu l-Qadr - die Nacht der Bestimmung.

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Es ist soweit - Minarett im neuen Kleid!

Am Sonntag, den 6. September, werden im Zeitraum von 10 - 16 Uhr die neu gestalteten Minarette der Centrum - Moschee wieder aufgestellt. Alle sind eingeladen, um bei diesem einmaligen Ereignis dabei zu sein! Die Minarette werden in einem bisher auf der Welt einzigartigem Design in neuem Glanz erstrahlen. Eine Ausstellung im Kuppelsaal wird ebenso am gleichen Tag um 16 Uhr eröffnet werden und steht allen Interessierten offen.

Die Ausstellung wird vom 10. September bis einen Tag nach dem Tag der offenen Moscheen, also bis zum 4. Oktober andauern und Do/Fr 14 - 18 Uhr, Sa/So 12 - 16 Uhr zu besuchen sein.  Ort: Centrum - Moschee, Böckmannstr. 40, 20099 Hamburg

 
Iftar - Empfang 2009

Das Bündnis Islamischer Gemeinden in Norddeutschland veranstaltete am vergangenen Donnerstag seinen 11. traditionellen Iftar - Empfang. Zahlreiche Gäste aus den Bereichen, Religion, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie Kultur waren vertreten. Das Programm wurde musikalisch untermalt durch einen türkischen Sufi Chor in Begleitung von traditionellen orientalischen Instrumenten. Das Bündnis möchte mit seinen Iftar - Empfängen einen Dank aussprechen für die gute Zusammenarbeit mit den Gästen aus verschiedensten Institutionen und eine Platform des Austausches untereinander bieten. Der erste Vorsitzende des Bündnisses, Herr Ramazan Uçar, der Justizsenator Dr. Till Steffen, der Generalkonsul der Türkei, Herr Devrim Öztürk haben zu den Gästen gesprochen. In Anbetracht der vor uns liegenden Wahlen haben auch einige politische Vertreter Grußworte gesprochen. Der Abend wurde abgerundet mit einem an kulinarische Spezialitäten reichhaltigen Buffet.

Rede von Ramazan Uçar anlässlich des Iftar-Empfanges im Bürgerhaus Wilhelmsburg am 3. September 2009:

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Der heilige Monat Ramadan hat begonnen

Der heilige Monat Ramadan hat am Freitag, den 21.08.2009 begonnen. Das Bündnis Islamischer Gemeinden wünscht allen Muslimen einen gesegneten Fastenmonat.

Im Qur'an heißt es: „Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur'an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) - Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen - damit ihr die Frist vollendet und Allah rühmt, daß Er euch geleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein." [2:185]

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Abbau der Minaretten
 
SPENDENAUFRUF - Darf ich mal Ihr Minarett anmalen?

minare.jpgDer Künstler Boran Burchhardt und Ramazan Ucar, Imam der Centrum-Moschee in Hamburg St. Georg, sind Initiatoren eines der ungewöhnlichsten Kunstprojekte, die momentan auf ihre praktische Umsetzung im Öffentlichen Raum Hamburgs warten.

Über ein Jahr und viele Gutachten später wurde der Entwurf, der einen deutlichen Eingriff in die Architektur der Moschee und das städtische Umfeld darstellt, genehmigt. Da dieses Kunstprojekt jedoch auch hohe Kosten mit sich führt bedarf es ihrer Unterstützung.

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 Ab dem 2. August 2009 werden die beiden Minarette der Centrum-Moschee abgeschraubt, unter Einsatz von Schwertransporter und Kran in eine Halle in Fischbek transportiert und dort unter Mithilfe von Mitgliedern der islamischen Gemeinde neu gestaltet. Wir rufen dazu auf, die Umgestaltung der Minarette zu unterstützen, da der aktuelle Zustand unschön ist und die Gemeinde jede finanzielle Unterstützung gebrauchen kann.

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Bischöfin Jepsen besucht Centrum-Moschee

ucarjepsen.jpgZum zehnjährigen Bestehen der Schura (Rat Islamischer Gemeinschaften in Hamburg) besuchte Bischöfin Maria Jepsen die Centrum-Moschee. Bischöfin Jepsen bekräftigte ihre Solidarität mit den in Deutschland lebenden Muslimen und plädierte dafür, dass das, was in Dresden geschehen sei, nicht zu "Verhärtungen" führen dürfe. Hamburg müsse aufpassen, dass es weiterhin die "Hauptstadt des interreligiösen Dialogs" bliebe, sagte Jepsen - einen Ruf, den sich die Hansestadt mit der Gründung der bundesweit ersten Schura erworben habe.

Ramazan Uçar (Vorsitzender des BIG) begrüßte gemeinsam mit den Imamen Razvi und Abu Ahmad Jakobi die Bischöfin und  hob die gute Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften in Hamburg vor. Der Besuch stand im Schatten der islamfeindlichen Ereignisse in Dresden. Frau Jepsen wollte mit ihrem Besuch ihre Solidarität angesichts des brutalen Mordes an Marwa el-Sherbini erweisen.

 
Rassismus tötet - Deutschland bleibt still

 

Ganze zehn Tage nach dem tragischen Mord an Marwa mitten in einem deutschen Gerichtssaal melden sich Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier zu Wort. Islamfeindliches Verhalten geäußert durch 18 Messerstiche in einem deutschen Gerichtssaal, brutal, tragisch, sichtbar. Islamophobes und islamfeindliches Verhalten scheinen immer „normaler zu werden", was die verspätete Reaktion der Politik und Berichterstattung der Medien untermalt.

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Islam-Konferenz - Muslime sind in Deutschland willkommen versus Wir ertragen uns?

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor knapp drei Jahren die Deutsche Islamkonferenz einberufen, um „den Dialog zwischen den Muslimen und dem Staat zu fördern". "Der Islam ist Teil Deutschlands", sagte Schäuble damals. Und: "Muslime sind in Deutschland willkommen." Am Donnerstag tagte die Islamkonferenz zum letzten Mal. Zum Abschluss der Islam-Konferenz hat Innenminister Schäuble eine positive Bilanz gezogen. Die Konferenz sei in vielen praktischen Fragen vorangekommen - dem Ziel der Akzeptanz von Vielfalt sei Deutschland ein Stück näher gekommen. "Wir waren uns alle einig: Dieser Ansatz muss in den kommenden Jahren wie auch immer fortgesetzt werden", sagte Schäuble am Donnerstag in Berlin. In den drei vergangenen Jahren sei die Konferenz in vielen praktischen Fragen vorangekommen, auch, wenn sich die Teilnehmer nicht in allen Fragen einigen konnten. In einem Interview mit der taz schilderte Schäuble die gepflegte Streitkultur in der Islamkonferenz mit dem Satz: „Wir ertragen uns."

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