Der erste Vorsitzende des Bündnis Islamischer Gemeinden, Ramazan Uçar, begrüßt die Entscheidung der Stadt Rendsburg. „ Die Genehmigung des Gebetsrufes ist ein wichtiges Zeichen für die Muslime in Rendsburg aber auch bundesweit. Integration ist wechselseitig und stellt somit auch Anforderungen an die Mehrheitsgesellschaft. Die Religionsfreiheit gilt auch für die Muslime Deutschlands und sie haben ein Recht darauf, ihre Religion öffentlich zu leben. Der Gebetsruf ist Teil des religiösen Lebens von Muslimen, sowie die Kirchenglocken Teil des religiösen Lebens der Christen sind. Die gegenseitige Akzeptanz spielt hier eine wichtige Rolle. Der Dialog der Religionen und insbesondere der Dialog mit der Bevölkerung sind wichtige Bausteine, um Missverständnisse und Ängste abzubauen. Mit dem jährlich stattfindenden Tag der offenen Moscheen und mit vielen über das Jahr verteilten Veranstaltungen setzen wir uns verstärkt für ein besseres Zusammenleben ein. In Rendsburg werden wir uns auch weiterhin für vertrauensbildende Maßnahmen mit der Bevölkerung einsetzen. Als wohlwollendes Zeichen dieser vertrauensbildenden Maßnahmen werden wir zunächst nicht in vollem Umfang Gebrauch von unserem Recht auf die Ausrufung des Gebetsrufes machen, sondern ihn nur an Freitagen zum Freitagsgebet ausrufen."
Haiti erleidet zur Zeit ein schweres Schicksal. Das ärmste Land der westlichen Halbkugel wurde vom stärksten Erdbeben seit 200 Jahren heimgesucht. Am schwersten betroffen ist ein Gebiet südwestlich von Port-au-Prince und die Hauptstadt selbst. Zudem wurden die Einwohner Haitis acht Tage nach dem starken Beben erneut von einem starken Nachbeben der Stärke 6,1 aufgeschreckt.
Das Bündnis Islamischer Gemeinden spricht allen Betroffenen gegenüber sein Mitgefühl aus und möchte helfen. In allen Moscheen des Bündnisses werden Spendengelder für Haiti entgegengenommen. Ganz gleich, ob die Beträge klein oder groß sind - jeder Betrag zählt und wird den Bedürftigen Menschen in Haiti zugute kommen.
In letzter Zeit entfachte sich eine Debatte um den Gebetsruf, zu dem sich verschiedene Stimmen äußerten. Die Heftigkeit einiger Reaktionen führt wieder zu dem Schluss, dass eine, mit der Forderung auf den Verzicht von Grundrechten einhergehende, vorhandene Abneigung gegenüber der muslimischen Minderheit zum Ausdruck gebracht wird.
In der Centrum-Moschee ging ein anonymer Drohbrief ein, in dem angedroht wurde, die Moschee zu verbrennen, sollte öffentlich der Gebetsruf erfolgen.
„Egal in welcher Form oder Lautstärke, falls wir den Gebetsruf hören, werden wir den Krieg beginnen und euch alle verbrennen", heißt es in dem Drohbrief. Die Absender weisen zudem darauf hin, dass es in letzter Zeit öfters zu Bränden in Hamburg gekommen sei. Bis die Muslime mit ihrem „Kamelgestank" Europa verlassen haben, werde man alle verbrennen.
Das Bündnis Islamischer Gemeinden wünscht allen ein friedvolles 2010!
Mögen alle Menschen, gleich welcher Herkunft und Religion, respektvoller miteinander umgehen. Mögen die Menschen rücksichtsvoller mit ihrer Umwelt umgehen und möge es weniger Armut und Leid und keine Kriege mehr geben. Möge das Jahr 2010 ein besseres Jahr werden, als das, was hinter uns liegt.
Das Bündnis islamischer Gemeinden wünscht allen christlichen Mitbürgern und Freunden ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest.
Wenn man durch die verschneiten Straßen Hamburgs geht, sieht man einladende Dekorationen, die Behaglichkeit ausstrahlen. Lebkuchen, Kastanien und gebrannte Mandeln, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsmusik... Es ist die Zeit des Weihnachtsfestes. Das Fest der Liebe, denn Nächstenliebe ist ein sehr wichtiger Aspekt im Christentum und Nächstenliebe ist ein wichtiger Aspekt in einer Gesellschaft, die maßgeblich von Pluralismus geprägt ist. Verschiedene Menschen, verschiedener Herkunft, verschiedener Religionen, feiern die unterschiedlichsten Feste. Doch wie viel wissen sie voneinander?
Am 17. Dezember 2009 bricht das Jahr 1431 im islamischen Mondkalender an. Das Bündnis Islamischer Gemeinden wünscht allen Musliminnen und Muslimen ein segensreiches neues Jahr und Allah's Wohlgefallen. Das islamische Neujahr setzt historisch mit der Auswanderung (arab. Hidschra) des Propheten Muhammad (a.s.-Friede sei mit Ihm) von Mekka nach Medina im Jahre 622 n.Chr. ein.
Anerkennungspreis für ehrenamtliches Engagement und INTR°A-Projektpreisträger des Jahres 2009
Das IWB e.V. erhielt am 30. November 2009 im Hamburger Rathaus, im Rahmen des 4. Hamburger Integrationspreises „Geh mit mir auf uns zu!", einen Anerkennungspreis für das Engagement im interreligiösen Dialog - speziell für ehrenamtliche Moscheeführungen zur Förderung des Dialogs im Schulkindalter.
Religionsfreiheit ? Ja, aber bitte nicht für Muslime!
Schweizer Minarett-Verbot: Ausdruck von Intoleranz, Angriff auf die Religionsfreiheit und Applaus von Rechts.
Die Diskriminierung von Muslimen wird immer salonfähiger. So haben rechtspopulistische Parteien in der Schweiz eine Abstimmung für ein Minarett-Verbot initiiert. Pünktlich zum Opferfest, dem höchsten islamischen Fest, quasi als Festtagsgeschenk für die Muslime. Die Schweiz wurde zudem mit Plakaten geschmückt, auf denen eine Frau im schwarzen Tschador vor einer Schweizer Fahne mit raketenähnlichen Minaretten zu sehen ist und die Schweizer Volkspartei warb auf ihrer Homepage für die Initiative mit einem Spiel, bei der man Minarette und Imame "abschießen" konnte.
Der 1. Vorsitzende des BIG äußerte: „Dieses Ergebnis ist sehr bedauerlich. Die Beschneidung von Religionsfreiheit wird uns in der Integrationsdebatte nicht voranbringen und dazu führen, dass sich die Muslime unterdrückt, nicht akzeptiert und vor allem ungewollt fühlen. Das Gefühl nicht willkommen zu sein erschwert wiederum die Partizipation. Der kleinschrittigen Arbeit, die Migrantenselbstorganisationen seit Jahrzehnten für die Integration leisten, werden somit unnötige Steine in den Weg gelegt. Solche Initiativen stiften Unfrieden und sind nicht der richtige Weg für ein friedliches Miteinander."
Das Bündnis Islamischer Gemeinden wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest! Mögen die Opfertiere, die sie weltweit gespendet haben angenommen und ihre Gebete erhört werden.
Der BIG Vorsitzender Ramazan Uçar erklärt: „Ich wünsche allen Muslimen ein gesegnetes Opferfest. Sie haben weltweit Opfertiere gespendet und somit auch die Armen und Bedürftigen, denen es nicht möglich ist tagtäglich Fleisch zu essen, erfreut. Feste sind Zeiten der Freude, die inmitten von Familie, Freunden und Bekannten gefeiert werden. In diesen Zeiten ist es umso wichtiger, auch derer zu bedenken, die nicht so reich an Lebensmitteln sind. So wird es möglich, das Opferfest weltweit gemeinsam zu feiern.